Die Grünlandtemperatur (GTS) ist eine agrarmeteorologische Wärmesumme und hilft, den Beginn der Vegetationsentwicklung nach dem Winter abzuschätzen.
Für Imker ist sie ein wichtiger Hinweis, wann das Aufsetzen der Honigräume sinnvoll wird – meist ab etwa 400 GTS.
Grünlandtemperatur oder Grünland-Temperatur-Summe (GTS) ist eine besondere Form der Wärmesumme. In der Agrarmeteorologie wird dieser Wert herangezogen, um in Mitteleuropa den Termin für das Einsetzen der Feldarbeit nach dem Winter zu bestimmen.
Dabei werden ab Jahresbeginn alle positiven mittleren Tagesmittel erfasst und gewichtet aufaddiert: Tageswerte im Januar mit Faktor 0,5; im Februar mit Faktor 0,75; März und April mit Faktor 1,0. Wird im Frühjahr die Summe von 200 überschritten, ist der nachhaltige Vegetationsbeginn erreicht.
Der Imker kann die GTS heranziehen, um besser abschätzen zu können, wann ein Aufsetzen der Honigräume auf Basis der Entwicklung der Natur (ca. Werte ab 400) erfolgen könnte. Die GTS steht in der beelogger-Grafik über die Tageswertfunktion zur Außentemperatur zur Verfügung.
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